Aktionstag gegen den Schmerz am 7. Juni

Erstmals beraten auch Schmerzexpert:innen des MBSR-MBCT Verbandes bei der kostenfreien Hotline.

23.05.2022 Erstmals beraten auch Schmerzexpert:innen des MBSR-MBCT Verbandes bei der kostenfreien Hotline. Jedes Jahr am ersten Dienstag im Juni findet der bundesweite „Aktionstag gegen den Schmerz“ statt, ausgerichtet von der Deutschen Schmerzgesellschaft. Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden, und deren Angehörige können sich bei der Hotline des Aktionstages u.a. darüber informieren, wie achtsamkeitsbasierte Verfahren wie MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) in der Schmerztherapie Anwendung finden.

Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 18 18 120 stehen am 7. Juni 2022 zwischen 9:00 und 18:00 Uhr zahlreiche, renommierte Schmerzexperten:innen aus ganz Deutschland für Fragen zur Verfügung.

Die Fachgruppe Gesundheit des MBSR-MBCT Verbandes ist in drei Zeitfenstern vertreten.

  • ab 15 Uhr: Dr. med Jutta Pritzsche (Fachärztin für Anästhesie/Spezielle Schmerztherapie) Thema: Achtsamkeit und chronischer Schmerz (auch Rückenschmerz)

  • 9:00-16:00 Uhr: Dr. med Harald Lucius (Facharzt für Neurologie und Psychaitrie/Spezielle Schmerztherapie, MBSR-, MBCT-Lehrer) Thema: Das Leid hinter dem Schmerz – was kann helfen?

  • 16:00-18:00 Uhr: Andrea Schulte-Braatz (Dipl.-Pädagogin, MBSR-, MBPM-Lehrerin, Supervisorin) Thema: Achtsamer Umgang mit Schmerz (MBPM) - der Achtwochenkurs nach Vidyamala Burch

Warum MBSR (MBCT, MBPM …) bei Schmerzen?

Ca. 23 Millionen Menschen in Deutschland sind von chronischen oder wiederkehrenden Schmerzen betroffen. Schmerz ist Stress. Unter Stress ist das Schmerzempfinden oft größer, was zu noch mehr Beeinträchtigungen führt. Da Schmerz- und Stressverarbeitung im zentralen Nervensystem in eng verzahnten Hirnregionen angesiedelt sind, wird jemand, der viel Stress hat, anfälliger für Schmerzen und einen erhöhten Leidensdruck.


Achtsamkeitstrainings wie MBSR, MBPM (Mindfulness-Based Pain Management) oder MBCT (Mindfulness-Based Cognitive Therapy) können helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen und sind deshalb eine sinnvolle Ergänzung zur medizinischen Behandlung von chronischen Schmerzen, was inzwischen durch wissenschaftliche Studien gut belegt ist.


Die positive Wirkung sogenannter Mind-Body-Interventionen und etablierter Achtsamkeitsverfahren sind ist als wichtiger Heilungsfaktor zunehmend Teil psychotherapeutischer und psychosomatischer Therapieangebote – nicht nur zur Behandlung von Schmerzen.


Menschen mit chronischen Rücken- und Nervenschmerzen, Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen, chronischen Kopfschmerzen, Migräne, Fibromyalgiesyndrom oder mit Krebserkrankungen können ihren Leidensdruck und damit ihre Schmerzen durch regelmäßige Achtsamkeitsübungen reduzieren und ihre Lebensqualität teilweise deutlich verbessern.

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