Buchtipp: Liebesbrief an die Erde

Mit Achtsamkeit die Erde wertschätzen und schützen.

Das Leben der Menschen hängt untrennbar mit dem Wohlergehen unseres blauen Planeten zusammen. Thich Nhat Hanh zeigt, wie eng das Denken und Handeln des Einzelnen mit dem Zustand der Erde verbunden sind. Er entwickelt einen Leitfaden der Achtsamkeit, nach dem wir sinnhaft leben und zugleich die Natur wertschätzen und schützen können.


Ein eindringliches Plädoyer dafür, mit Achtsamkeit den Planeten zu schützen und so die Zukunft aller positiv zu gestalten.


Ich mag Thich Nhat Hanh, weil er es so wunderbar versteht die Verbundenheit der Dinge zu erläutern, und das Wunder, dass sich überall befindet aufzudecken. Man muss weder Buddhist sein noch sich für Buddhismus interessieren um seine Worte zu verstehen.

Durch die Einfachheit seiner Worte, kann jeder sofort selber nachvollziehen, dass es eine andere Perspektive gibt auf die Welt und uns selbst zu schauen. Und das wir eine ganz neue Sichtweise der Verbundenheit, Klarheit und Selbsterkenntnis ganz konkret in unserem Leben kultivieren können.

Versöhnung mit der Natur und der Erde

Das Buch enthält, neben einigen Texten zur Versöhnung mit der Natur und der Erde, 10 Liebesgedichte an die Erde. Diese sind wunderschön geschrieben. Die Naturverbundenheit die Thich Nhat Hanh hier beschreibt, deckt sich in vielen Sichtweisen auch mit der Sicht der Indianer und anderer Naturvölker. Und trotzdem basieren und verweisen diese wunderbaren Worte auf wissenschaftlichen Fakten und Tatsachen. Wir selber sind die Erde und die Natur, wir bestehen aus der gleichen Materie und wir sind durch unsere Nahrung und unsere Atmung in ständiger Verbindung mit der Natur. Und auf Basis dieses logischen Verstehens können wir uns auch für die Liebe zu unserer großen Mutter Erde öffnen. Einfach weil es schön ist und sich richtig anfühlt.

Thich Nhat Hanh

Zuallererst war Thich Nhat Hanh praktizierender Buddhist. Darüber hinaus war er Mönch, Zenmeister und Lehrer. Außerdem war Thich Nhat Hanh noch Lyriker und Bestsellerautor. Seine zahlreichen Bücher zeugen von Lebenserfahrung und Weisheit. Thich Nhat Hanh wurde 1926 in Vietnam geboren, auf Kriegserfahrung und Verfolgung folgte das Exil in Frankreich. Nicht zuletzt deshalb war Thich Nhat Hanh ein stetiger Streiter für Gewaltlosigkeit und Frieden. 1971 gründete er zusammen mit anderen in der Nähe von Paris eine Landkommune: „Les Patates douces“. 1982 kam das Buddhistische Zentrum „Plum Village“ bei Bordeaux hinzu, wo regelmäßig Retreats stattfinden. Menschen aus der ganzen Welt finden Jahr für Jahr ihren Weg dorthin.

Im Januar 2005 kehrte er erstmals nach 39 Jahren Exil wieder für drei Monate in seine Heimat Vietnam zurück, wo er Vorträge und Retreats im ganzen Land abhalten konnte.

Ab Oktober 2018 lebte Thích Nhất Hạnh im Từ Hiếu-Tempel, in dem er 1942 zum Mönch ordiniert worden war. Dort starb er am 22. Januar 2022, genau um Mitternacht.


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https://plumvillage.org/de/books/liebesbrief-an-die-erde/


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